Mulacz Parapsychologie

Österreichische Gesellschaft für Parapsychologie
 
und Grenzbereiche der Wissenschaften

Gegründet 1927 als »Österreichische Gesellschaft für Psychische Forschung«

Ordentliches Mitglied des Verbandes der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (vormals „Notring“)

 


Wien, am 28. September 2020

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie,
sehr geehrte Damen und Herren! 
 

Üblicherweise erhalten Sie gegen Ende der Sommerferien oder am Anfang des Wintersemesters, also Ende September/Anfang Oktober unser Vortragsprogramm zugeschickt. Aber in Zeiten von „Corona“ (SARS-CoV-2 bzw. COVID-19) ist nichts so, wie sonst üblich; wie bereits beim vorigen Semesteranfang erhalten Sie statt der Programmaussendung einen Brief. Das vorliegende Rundschreiben soll Sie informieren, wie die Aktivitäten unserer Gesellschaft weitergehen werden.                  

Die kurze Fassung lautet:

Leider können aufgrund der bekannten Umstände unsere Vorträge auch im kommenden Semester nicht stattfinden.

Die lange Fassung lautet:

„Corona“ hält uns nach wie vor fest im Griff. Es ist kaum notwendig, auszuführen, daß es nahezu jede Woche Änderungen in den obrigkeitlichen Vorgaben gibt.

Kurz vor der Einführung der „Corona-Ampel“ habe ich noch beim Veranstaltungsreferat der Universität Wien die aktuelle Situation abgefragt. Vorträge können zwar unter Einhaltung der auf der Website verlautbarten „COVID-19-Regeln zur Durchführung von Veranstaltungen“ abgehalten werden, aber bereits diese Regeln beinhalten Punkte, die für uns schwer oder unmöglich zu erfüllen wären, insbesondere die Zuweisung von fixen, gekennzeichneten Plätzen etc.

Mittlerweile ist nicht nur die (durchaus verwirrende) „Corona-Ampel“ in Betrieb gegangen, es sind auch weitere Verschärfungen in Kraft getreten. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man persönlich die Maßnahmen der Regierung als berechtigt oder als völlig überzogen, als medizinisch sinnvoll oder nicht, als von der Verfassung gedeckt oder nicht ansieht – als Körperschaft haben wir einfach die obrigkeitlichen Vorgaben, Gesetze und Verordnungen, zu erfüllen.

Es herrscht allgemeine große Unsicherheit, welche Restriktionen möglicherweise mit Fortschreiten des Jahres, d. h., ab der üblichen „Grippesaison“ noch verhängt werden mögen. Diese Verunsicherung führt dazu, daß rundum reihenweise Veranstaltungen abgesagt werden.

Überdies haben wir nur zum Teil ein studentisches, d.h., junges Publikum, der andere Teil im fortgeschritten Alter sieht sich vielfach selbst – ob zu Recht oder zu Unrecht ist bei dieser Überlegung egal – als besonders gefährdet und würde vielleicht ohnehin vom Besuch von Veranstaltungen Abstand nehmen.

Es stellt sich für uns nun die Frage, wie wir uns in dieser Situation positionieren:

Gehen wir all die Unannehmlichkeiten ein, weiters das Risiko, daß wir Veranstaltungen möglicherweise  kurzfristig absagen müssen, und dadurch die wie ein Damoklesschwert permanent über unseren Mitgliedern hängende Unsicherheit, ob ein Vortrag nun stattfindet oder nicht – oder schaffen wir, wenn auch auf Kosten eines weiteren Intervalls in unserer Vortragstätigkeit, Klarheit, indem wir zähneknirschend auch das Wintersemester stornieren?

Bei all diesen Überlegungen ist weiters zu bedenken, daß 34,4 % unserer Mitglieder (und bei den eingetragenen Interessenten sogar mehr als die Hälfte) nicht per e-mail erreichbar sind, daß also allfällige Absagen per Post kommuniziert werden müßten. Eine postalische Aussendung ist zu langsam, um auf eine schnelle Umschaltung der „Corona-Ampel“ zu reagieren, sodaß sie möglicherweise die Empfänger gar nicht rechtzeitig erreichen würde. Abgesehen davon wäre sie mit zusätzlichen, aufgrund der hohen Postporti nicht unbeträchtlichen Kosten verbunden.

Wir haben die Situation im Vorstand diskutiert und zu einer Abstimmung gebracht, wobei eine überwiegende Majorität von 75 % der Vorstandsmitglieder für eine „prophylaktischen Absage“ votiert hat. Daher finden unsere Vorträge im kommenden Semester nicht statt.


Mitgliedsbeitrag:

Freilich wäre es höchst unseriös, einen Beitrag zu verlangen, wenn dafür nichts – zumindest keine Präsenzvorträge – geboten werden kann. Daher haben wir im Vorstand beschlossen, die Beitragsvorschreibung für ein Jahr auszusetzen. Aus Gründen der praktischen Handhabbarkeit erfolgen auch Mahnungen wegen ausstehender Mitgliedsbeiträge erst mit der nächsten regulären Vorschreibung. 

Der Mitgliedsbeitrag wird für das laufende Studienjahr ausgesetzt.


Alternative Angebote:

Wir überlegen, die Möglichkeiten des Cyberspace besser zu nützen und Internet-basierende Alternativen einzurichten, z.B. Webinare oder ZOOM-Konferenzen zu veranstalten,  aber das ist natürlich nur ein Surrogat für Präsenzvorträge. Wir werden Social Media mehr nutzen, ggf. die Frequenz des Newsletters erhöhen und verstärkt auch auf entsprechende youtube-Kanäle hinweisen. All das betrifft, aber nur jene Personen, die wir per e-mail erreichen können.  

Bitte geben Sie uns – in Ihrem eigenen Interesse -- Ihre e-mail-Adresse bekannt. Im Zweifelsfall, ob wir Ihre Adresse bereits besitzen oder nicht, bitte sicherheitshalber nochmals senden.

Bitte e-mail-Adresse bekanntgeben, mail an office@parapsychologie.ac.at senden!

 

Falls Sie noch nicht für das Abonnement unseres Newsletters eingetragen sind, oder unsicher sind, ob, bitte anmelden!

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Vor allem: kommen Sie gut und gesund über diese unangenehme Periode!  
Auf ein frohes Wiedersehen bei unseren Veranstaltungen im Frühjahr (Sommersemester 2021)
!

Mit besten Grüßen,       
 Prof. Peter Mulacz m.p.

 

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Sprechstunde des Präsidenten nach vorheriger telephonischer Terminvereinbarung

Tel.:   +43 660 3609550
(ggf. Sprachspeicher – Sie werden binnen 24 h zurückgerufen)
Ort: nach Vereinbarung
 


 

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